KDE Connect und GS Connect – Android-Smartphone und PC verschlüsselt verbinden

Was beim Mac durch die Einheit der Betriebssysteme und einer ID im Apple-Universum funktioniert, klappt auch zwischen Linux und Android: Der verschlüsselte Austausch von Dateien, Zwischenspeicher oder gegenseitigen Steuerung von Anwendungen, soweit die beiden Geräte im gleichen WLan (unabhängig welchem) sind.

Auf Ubuntu-Betriebssystemen gibt es mit KDE Connect (als Gnome-Erweiterung „GSConnect„) mit diversen Optionen:

  • Benachrichtigungen in beide Richtungen
  • Fernbedienung für Medienplayer (in beide Richtungen), Zusatzfunktionen wie „Pause bei Anruf“
  • Senden von Dateien vom Mobil-Gerät zum Desktop und anders herum
  • Zwischenablage in eine/beide Richtungen
  • Steuerung übers Touchpad
  • Kurznachrichten-Anzeige und Schnellantwort aus der Desktop-Benachrichtungen

Auf der Android-Seite gibt es die App „KDE Connect“ in F-Droid und playstore:

Im Ubuntu-Wiki gibt es selbstverständlich auch ein Beitrag zum Thema.

Und laut KDE-Wiki gibt es auch eine Verbindung zu Mac und Windows. Allerdings muss dafür die Anwendung selber kompiliert werden.

Leider ist das Teilen des Zwischenspeichers seit Android 10 nicht mehr so einfach möglich, alle anderen Funktionen laufen aber weiterhin! Mit Root-Zugriff muss ein kleines Tool (Magisk-Erweiterung Riru – Clipboard Whitelist) installiert werden und der App der Zugriff auf den Zwischenspeicher gegeben werden (dafür muss dann noch eine Datei in den Systemeinstellungen abgelegt werden). Manchmal hakt es auch so im Austausch des Zwischenspeichers, dann hilft ein Neustart der Verbindung.

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